Sinnsuche
Ich fahre mit 120 Sachen über die Autobahn. Rückwärts. Aus den Boxen dringt unheilvolle Musik. Dann eine bombastische Explosion. Ein Soundtrack wie zum Atomunfall von Tschernobyl, der Soundtrack von „Tenet“ eben.
Wie wäre es, dem Mann zu begegnen, der keine Sprache dieser Welt spricht? Oder einen Sprachkurs zu belegen, bei dem man über Tisch und Stuhl steigt?
Der Alltag könnte so langweilig sein, gäbe es da nicht so viel Absurdes, was uns täglich begegnet. In meinen Satiren werfe ich einen Blick auf Alltagsbanalitäten: Ich erkläre, wie man bei Penny den Partner fürs Leben findet, warum eine Knoblauchfahne durchaus beziehungsfördernd sein kann und warum es nicht immer einfach ist, im Bus an der richtigen Haltestelle auszusteigen.
Ich fahre mit 120 Sachen über die Autobahn. Rückwärts. Aus den Boxen dringt unheilvolle Musik. Dann eine bombastische Explosion. Ein Soundtrack wie zum Atomunfall von Tschernobyl, der Soundtrack von „Tenet“ eben.
Im Trittauer Gewerbegebiet unweit von Hamburg, da ist die Welt noch in Ordnung – so dachte man lange Zeit. Unlängst, in einer Januarnacht, wurde dieses Axiom widerlegt: Die Überreste eines Zigarettenautomaten, das Gehäuse und die Innereien, hingen kläglich an der Befestigungsstange herunter. Es wurde ausgeraubt, das arme Ding.